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title: "Seoul foodie: K-BBQ, Streetfood und Gangnam in 5 Tagen (2026)"
excerpt: "Die ehrliche 5-Tages-Foodie-Route durch Seoul deckt Myeongdong (Tteokbokki und Hotteok), Gwangjang Market (Bindaetteok und Mayak Gimbap), Gangnam Fine Dining im Mingles (3 Michelin-Sterne, 280.000 KRW), Casual K-BBQ in Hongdae (25.000-40.000 KRW pro Person) und Spezialitätencafés in Insadong mit Bingsu ab. Deutsche brauchen seit 2021 ein K-ETA (7 USD). Flug FRA-ICN kostet 2026 1.150-1.900 EUR Hin- und Rückflug.  ## SCHLUSSELPUNKTE  - K-ETA für Deutsche seit September 2021 verpflichtend: 7 USD, Genehmigung in bis zu 72 Stunden über das Portal k-eta.go.kr, 3 Jahre gültig, mehrfache Einreise bis 90 Tage pro Besuch. Pass mit 6 Monaten Gültigkeit. Ohne K-ETA verweigern Korean Air und Asiana das Check-in. - Flug FRA-ICN ohne Direktverbindung: reale 2026er Routen sind FRA-DOH-ICN mit Qatar Airways (16h, 1.150-1.500 EUR), FRA-IST-ICN mit Turkish Airlines (17h, 980-1.450 EUR) und FRA-AMS-ICN mit KLM (18h, 1.200-1.900 EUR). 90-120 Tage vorher buchen für den Boden. Wechselkurs 2026: 1.470 KRW pro EUR. - Casual K-BBQ in Hongdae kostet 25.000-40.000 KRW pro Person (17-27 EUR) mit unbegrenztem Banchan, Samgyeopsal oder Galbi und Soju zu 2.500 KRW pro Flasche. Maple Tree House und Saemaeul Sikdang setzen den Maßstab, ohne touristisch zu werden. - Mingles in Gangnam (3 Michelin-Sterne seit 2024) verlangt 280.000 KRW pro Person für das Tasting-Menü (190 EUR). Reservierung 2 bis 4 Monate vorher über Catch Table oder direkte E-Mail. Jungsik und La Yeon liegen im selben Bereich. - Tosokchon Samgyetang serviert das Ginseng-Huhn mit Klebreis für 22.000 KRW (15 EUR). Das war das Stammlokal von Präsident Park Chung-hee in Jongno. Mittagessen zwischen 13 und 14 Uhr hat 40 Minuten Wartezeit. - Tischtabus: senkrecht in den Reis gesteckte Stäbchen erinnern an Trauerräucherwerk, Namen in roter Tinte zu schreiben symbolisiert den Tod, Soju einhändig an einen Älteren zu reichen ist schwere Unhöflichkeit. Die Regel: immer zwei Hände beim Empfangen oder Reichen. - Trockenzeit und Farben: April und Oktober sind die Hochmonate (Kirschblüte und Ahorn), Juli-August regnet und übersteigt 32°C, Dezember-Februar geht auf -10°C. Mai und September sind das ehrliche Fenster: stabiles Klima, mittlere Preise, keine Hanami-Menge. - Gesamtkosten Paar 5 Tage 2026 ohne Flug: 2.700.000-4.500.000 KRW (1.800-3.000 EUR) Mittelklasse im 4-Sterne-Hotel in Gangnam, 1.500.000 KRW (1.000 EUR) schlank im Hongdae-Hostel, 8.000.000+ KRW (5.400+ EUR) Luxus mit täglichen Tasting-Menüs. Flug kommt mit 2.300-3.800 EUR fürs Paar dazu."
description: "Die ehrliche 5-Tages-Foodie-Route durch Seoul deckt Myeongdong (Tteokbokki und Hotteok), Gwangjang Market (Bindaetteok und Mayak Gimbap), Gangnam Fine Dining im Mingles (3 Michelin-Sterne, 280.000 KRW), Casual K-BBQ in Hongdae (25.000-40.000 KRW pro Person) und Spezialitätencafés in Insadong mit Bingsu ab. Deutsche brauchen seit 2021 ein K-ETA (7 USD). Flug FRA-ICN kostet 2026 1.150-1.900 EUR Hin- und Rückflug.  ## SCHLUSSELPUNKTE  - K-ETA für Deutsche seit September 2021 verpflichtend: 7 USD, Genehmigung in bis zu 72 Stunden über das Portal k-eta.go.kr, 3 Jahre gültig, mehrfache Einreise bis 90 Tage pro Besuch. Pass mit 6 Monaten Gültigkeit. Ohne K-ETA verweigern Korean Air und Asiana das Check-in. - Flug FRA-ICN ohne Direktverbindung: reale 2026er Routen sind FRA-DOH-ICN mit Qatar Airways (16h, 1.150-1.500 EUR), FRA-IST-ICN mit Turkish Airlines (17h, 980-1.450 EUR) und FRA-AMS-ICN mit KLM (18h, 1.200-1.900 EUR). 90-120 Tage vorher buchen für den Boden. Wechselkurs 2026: 1.470 KRW pro EUR. - Casual K-BBQ in Hongdae kostet 25.000-40.000 KRW pro Person (17-27 EUR) mit unbegrenztem Banchan, Samgyeopsal oder Galbi und Soju zu 2.500 KRW pro Flasche. Maple Tree House und Saemaeul Sikdang setzen den Maßstab, ohne touristisch zu werden. - Mingles in Gangnam (3 Michelin-Sterne seit 2024) verlangt 280.000 KRW pro Person für das Tasting-Menü (190 EUR). Reservierung 2 bis 4 Monate vorher über Catch Table oder direkte E-Mail. Jungsik und La Yeon liegen im selben Bereich. - Tosokchon Samgyetang serviert das Ginseng-Huhn mit Klebreis für 22.000 KRW (15 EUR). Das war das Stammlokal von Präsident Park Chung-hee in Jongno. Mittagessen zwischen 13 und 14 Uhr hat 40 Minuten Wartezeit. - Tischtabus: senkrecht in den Reis gesteckte Stäbchen erinnern an Trauerräucherwerk, Namen in roter Tinte zu schreiben symbolisiert den Tod, Soju einhändig an einen Älteren zu reichen ist schwere Unhöflichkeit. Die Regel: immer zwei Hände beim Empfangen oder Reichen. - Trockenzeit und Farben: April und Oktober sind die Hochmonate (Kirschblüte und Ahorn), Juli-August regnet und übersteigt 32°C, Dezember-Februar geht auf -10°C. Mai und September sind das ehrliche Fenster: stabiles Klima, mittlere Preise, keine Hanami-Menge. - Gesamtkosten Paar 5 Tage 2026 ohne Flug: 2.700.000-4.500.000 KRW (1.800-3.000 EUR) Mittelklasse im 4-Sterne-Hotel in Gangnam, 1.500.000 KRW (1.000 EUR) schlank im Hongdae-Hostel, 8.000.000+ KRW (5.400+ EUR) Luxus mit täglichen Tasting-Menüs. Flug kommt mit 2.300-3.800 EUR fürs Paar dazu."
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# Seoul foodie: K-BBQ, Streetfood und Gangnam in 5 Tagen (2026)

Seoul ist die einzige Megastadt der Welt, in der man um 23 Uhr in einem Streetfood-Stand zu Abend isst, um 2 Uhr ins Karaoke geht, um 6 Uhr Katersuppe trinkt und den Tag mit Spezialitätenkaffee öffnet, geröstet von einem Barista-Weltmeister. Das Essen hört nicht auf. Die Stadt hört nicht auf.

Die Aufteilung ist ehrlich: rohes Streetfood lebt in Myeongdong und Gwangjang, studentisches K-BBQ konzentriert sich in Hongdae, Fine Dining wohnt in Gangnam und Cheongdam, und die Third-Wave-Cafés dominieren Bukchon und Seongsu. Fünf Tage reichen, um jede Schicht ohne Reflux abzudecken.

Der deutsche Besucher kommt mit der Vorstellung, dass koreanisches Essen nur K-BBQ ist, weil er das Netflix-Drama gesehen hat. Falsch. Es ist Fermentation (Kimchi, Doenjang, Gochujang), buddhistisch-vegetarischer Tempel in Insadong, ganzes Ginseng-Huhn im Tonpott und roher Fisch vom Noryangjin-Markt vor Sonnenaufgang. K-Pop ist Soundtrack, kein Ziel. Diese Route behandelt Seoul als ernsthafte Gastronomiestadt.

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### K-ETA, Flug und wie die Einreise nach Korea 2026 funktioniert

**TL;DR**: Deutsche brauchen seit September 2021 das K-ETA (Korea Electronic Travel Authorization). 7 USD über das Portal k-eta.go.kr, Genehmigung in bis zu 72 Stunden, 3 Jahre gültig. Ohne genehmigtes K-ETA wird das Check-in in Frankfurt verweigert. Es ist kein Visum, sondern eine elektronische Genehmigung wie das US-ESTA.

K-ETA ist verpflichtend, nicht optional. Das offizielle Portal ist k-eta.go.kr (Vorsicht vor Klon-Seiten, die 30-50 USD verlangen). Zahlen Sie 7 USD, fügen Sie ein Passfoto bei, geben Sie die Adresse des ersten Hotels und den Reisegrund an. Die Genehmigung kommt an Werktagen in 24-72 Stunden. Das PDF ausdrucken und auf dem Handy mitführen.

Direktflug Deutschland-Korea existiert nicht. Die drei sinnvollen Routen 2026:

| Route | Airline | Gesamtzeit | Tarif EUR Hin/Rück |
|---|---|---|---|
| FRA-DOH-ICN | Qatar Airways | 16h | 1.150-1.500 |
| FRA-IST-ICN | Turkish Airlines | 17h | 980-1.450 |
| FRA-AMS-ICN | KLM | 18h | 1.200-1.900 |
| FRA-HEL-ICN | Finnair | 14h (kürzeste) | 1.250-1.850 |

Finnair über Helsinki bietet die schnellste Verbindung (14h Tür zu Tür). Turkish hat oft den besten Preis, Qatar gewinnt bei Service und 30-kg-Gepäck. 90-120 Tage vorher kaufen für März-Mai oder September-November.

Der Flughafen ICN (Incheon) liegt 60 km vom Zentrum. AREX Express Train kostet 11.000 KRW (8 USD), 43 Minuten bis Seoul Station. Taxi 70.000-90.000 KRW (52-67 EUR), 60-90 Minuten mit Verkehr. Limousine Bus 17.000 KRW, 70 Minuten, praktisch wenn das Hotel eine direkte Haltestelle hat.

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### Tag 1: Myeongdong Streetfood, Hotteok und die Tteokbokki-Regel

**TL;DR**: Myeongdong konzentriert den größten überdachten Streetfood-Markt Seouls, aktiv von 14 bis 23 Uhr. Anker-Gerichte: Tteokbokki (Reiskuchen in Gochujang-Sauce, 5.000 KRW), Hotteok (gefüllter Pfannkuchen mit Honig und Nüssen, 3.000 KRW) und Eomuk (Fischkuchen in heißer Brühe, 2.000 KRW). Typischer Abendverzehr: 20.000 KRW pro Person.

Der richtige Stand in Myeongdong hat eine Schlange aus Einheimischen, nicht aus chinesischen Touristen. Suchen Sie Tabletts mit Tteokbokki, die in dichter roter Sauce kochen (fermentierter Gochujang, kein Ketchup), serviert mit hartgekochtem Ei und Fischkuchen. Fünftausend Won kosten den Teller.

Hotteok kommt in zwei Versionen: süß mit Honig, Zimt und Walnüssen (Myeongdong Kyoja Hotteok) und herzhaft mit Gemüse (Japchae Hotteok). Heiß essen, sofort, eingewickelt in braunes Papier. Fällt es zu Boden, ist der Moment vorbei.

Andere Pflichtstopps an Tag 1:

- **Myeongdong Kyoja** (Hauptstraße): Kalguksu (handgeschnittene Nudelsuppe) mit Mandu für 9.000 KRW. Haus von 1966.
- **Gogung**: Jeonju-Bibimbap im heißen Steintopf für 14.000 KRW.
- **Isaac Toast**: koreanisches Frühstückssandwich mit Ei, Schinken und süßem Kohl für 4.500 KRW. Filialen überall.

Essen Sie nicht im Food Court des Lotte Department Store — der Preis verdoppelt sich und die Qualität fällt. Die U-Bahn Myeongdong (Linie 4) liegt unter dem Markt. Zahlen Sie alles mit der aufladbaren T-money-Karte (Kauf 4.000 KRW in jedem 7-Eleven plus Aufladung).

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### Tag 2: Gwangjang Market, Bindaetteok und Mayak Gimbap

**TL;DR**: Gwangjang Market funktioniert seit 1905 und ist der Tempel des traditionellen Streetfood. Bindaetteok (auf Stein gemahlener Mungbohnenpfannkuchen) kostet 5.000 KRW pro Stück, Mayak Gimbap (kleine "süchtigmachende" Röllchen mit Senfsauce) 3.000 KRW pro Portion. Stoßzeit: Mittag 12-14 Uhr. Cash-only an 60 % der Stände.

Gwangjang liegt in Jongno-gu, U-Bahn Jongno 5-ga (Linie 1). Treten Sie durch das Nordtor ein und folgen Sie dem Geruch von blubberndem Öl. Soonhi-ne Bindaetteok ist der legendäre Stand — Sie sehen die Frau, wie sie die grüne Mungbohne auf Stein mahlt, bevor gebraten wird. Bindaetteok mit Makgeolli (ungefilterter Reiswein, 3.500 KRW pro Kanne) ist die klassische Kombination.

Mayak Gimbap trägt Mayak im Namen, weil es buchstäblich süchtig macht. Fünf kleine Röllchen aus Reis, Karotte, Spinat und Takuan in Algen gewickelt, mit Senf-Soja-Sauce serviert. Mo Nyeo Mayak Gimbap ist das Mutterhaus (35 Jahre am gleichen Tresen).

Andere Stopps in Gwangjang:

- **Park Cheol Soo Wang Jokbal**: Jokbal (Schweinshaxe in Soja und Ingwer geschmort) für 35.000 KRW Portion für zwei.
- **Soonhi-ne**: Bindaetteok plus Makgeolli für 8.500 KRW.
- **Yukhoe Jameichi**: Yukhoe (koreanisches rohes Rindfleisch, ähnlich Tartar) für 18.000 KRW.

Cash-only ist die Regel. Tragen Sie 50.000 KRW in kleinen Scheinen. Die Toilette ist am Südeingang, 500 KRW (Kleingeld mitbringen).

Abends 15 Minuten zu Fuß bis Ikseon-dong, traditionelles Dorf mit Hanok, die zu modernen Bars und Cafés umgewandelt wurden. Café Ikseon und Onion Anguk geben den Ton an. Craft Beer 8.000 KRW.

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### Tag 3: Gangnam Fine Dining und 3-Michelin Mingles

**TL;DR**: Gangnam konzentriert Seouls Michelin-Sterne-Restaurants. Mingles (Chef Mingoo Kang) erhielt 2024 den 3. Stern und verlangt 280.000 KRW (190 EUR) für das 8-Gang-Tasting-Menü. Reservierung über Catch Table 2-4 Monate vorher. Smart-casual Dresscode. Dienstag-Samstag, Sitzungen um 18 und 20:30 Uhr.

Mingles liegt in Cheongdam-dong, nahe der Station Apgujeong Rodeo (Bundang-Linie). Konzept: moderne koreanische Küche mit französischer Technik, fermentierte Jangs (Doenjang, Ganjang, Gochujang) als Rückgrat jedes Gerichts. Weinbegleitung 180.000 KRW extra (122 EUR). Begleitung mit traditionellen koreanischen Tees 90.000 KRW (61 EUR) — lohnt sich mehr durch Persönlichkeit.

Andere Fine-Dining-Optionen in Gangnam-Cheongdam:

| Restaurant | Stil | Preis/Person KRW | Michelin |
|---|---|---|---|
| Mingles | Modern Korean | 280.000 | 3 Sterne |
| La Yeon (Shilla Hotel) | Traditionelles Hansik | 320.000 | 3 Sterne |
| Jungsik Seoul | New Korean | 260.000 | 2 Sterne |
| Onjium | Joseon-Königshof | 220.000 | 1 Stern |
| Toc Toc | Modernes Französisch | 180.000 | 1 Stern |

Reservierung: Catch Table (offizielle App, Englisch), Tabling oder direkte E-Mail. Mingles und La Yeon öffnen Reservierungen 2 Monate vorher und sind in 4-6 Stunden ausgebucht. Für Spitzentage (Sakura im April, Laub im Oktober), versuchen Sie 4 Monate vorher.

Günstiges Mittagessen im selben Viertel: Bonsasam (Galbitang im Steintopf, 14.000 KRW), Tosokchon Samgyetang (Ginseng-Huhn 22.000 KRW, Filiale in Jongno ist das Original). Zum Ausgleichen des Geldbeutels nach dem Tasting-Menü.

Abends bietet die Apgujeong Rodeo Street Speakeasies wie Le Chamber, Charles H und Alice Cheongdam — Le Chamber war mehrfach in den World's 50 Best Bars. Cocktail 25.000 KRW.

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### Tag 4: K-BBQ in Hongdae, Soju und Makgeolli

**TL;DR**: Casual K-BBQ konzentriert in Hongdae kostet 25.000 bis 40.000 KRW pro Person (17-27 EUR) mit Samgyeopsal oder Galbi, unbegrenztem Banchan und Soju zu 2.500 KRW. Maple Tree House Itaewon und Saemaeul Sikdang setzen den Maßstab. Lebende Kohle (Sutbul) schlägt Gas. Etikette: Soju mit zwei Händen an Ältere reichen.

Hongdae liegt auf der Linie 2 (Station Hongik University), studentisches Epizentrum. K-BBQ hier ist lautes Abendessen, Soju auf jedem Tisch und Karaoke danach. Der richtige Schnitt ist Samgyeopsal (Schweinebauch in dicken Scheiben) oder Galbi (Rinderrippe mariniert in süßer Soja, Birne und Knoblauch).

Anker-Häuser in Hongdae und Umgebung:

- **Saemaeul Sikdang**: 7-Way Galbi Salt (Galbi in 7 Stärken geschnitten, 14.000 KRW pro Portion). Filialen überall, aber das Original ist in Hongdae.
- **Maple Tree House Itaewon**: 30 Minuten U-Bahn, der Weg lohnt sich. Premium-Galbi auf Kohle für 38.000 KRW/Portion.
- **Palsaek Samgyeopsal**: 8 Geschmacksrichtungen Schweinebauch (Knoblauch, Kräuter, Pilz, Gochujang). 16.000 KRW pro Portion.
- **Honbap Sikdang**: K-BBQ für 1 Person (selten), 15.000 KRW.

Etikette-Regeln am koreanischen Tisch:

1. **Zwei Hände** beim Reichen und Empfangen von Getränken für Ältere. Eine Hand = schwere Respektlosigkeit.
2. **Füllen Sie nicht Ihr eigenes Soju-Glas**. Der Tisch füllt für Sie, Sie füllen für andere.
3. **Stäbchen bleiben nie senkrecht im Reis** — erinnert an Trauerräucherwerk.
4. **Rote Tinte** zum Namenschreiben ist tabu (Farbe von Tod und Schuldeneinzug).
5. **Drehen Sie das Gesicht** beim ersten Soju-Schluck vor einem Älteren.

Soju (2.500 KRW pro Flasche, 16-20 % Alkohol) ist das Standardgetränk. Makgeolli (ungefilterter Reiswein, 4.000-8.000 KRW pro Kanne) passt besser zu Bindaetteok oder Pajeon. Cass- oder Hite-Bier 4.000 KRW.

Koreanisches Brathähnchen (KFC) verdient einen eigenen Abend. **Kyochon** Honey Combo 24.000 KRW, **BHC** Bburinkle (Käsepulver) 22.000 KRW, **Bonchon** Soy Garlic 23.000 KRW. Begleiten Sie es als Chimaek (Chicken plus Maekju, Bier). Pelicana in Hongdae bleibt bis 4 Uhr morgens auf.

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### Tag 5: Insadong-Cafés, Bingsu und die koreanische Third Wave

**TL;DR**: Seoul hat seit 2018 eine der wettbewerbsfähigsten Spezialitätenkaffee-Szenen der Welt. Café Onion (Bukchon und Anguk), Fritz Coffee Company (Mapo) und Tongue Planet dominieren die Third Wave. Bingsu (Eisflocken mit Kondensmilch, Früchten und Patbingsu) kostet 14.000-18.000 KRW bei Sulbing. Durchschnittlicher Spezialitäten-Latte: 6.500 KRW.

Bukchon Hanok Village und Insadong konzentrieren die Hanok-turned-Café-Ästhetik. **Café Onion Anguk** belegt ein 1920er Hanok renoviert — Zimtgebäck, cremiger Latte, Blick auf das geschwungene Dach von Gyeongbokgung. Hausbrot 5.000 KRW, Latte 6.500 KRW. 25 Minuten Wartezeit am Wochenende.

Weitere obligatorische Kaffeestopps:

| Café | Viertel | Spezialität | Durchschnittspreis |
|---|---|---|---|
| Onion Anguk | Bukchon | Pâtisserie plus Hanok | 6.500 KRW |
| Fritz Coffee | Mapo | Helle Röstung, Brunch | 7.000 KRW |
| Tongue Planet | Hannam | Signature Pour Over | 9.000 KRW |
| Anthracite | Hapjeong | Industriell, Single Origin | 7.500 KRW |
| Coffee Libre | Yeonnam | Champions-Röster | 6.000 KRW |

Bingsu ist koreanisches Dessert aus feinst geraspeltem Eis, bedeckt mit Kondensmilch, Früchten, süßer Azukibohne (Patbingsu) oder Matcha. **Sulbing** (Kette) macht die Pop-Version für 14.000 KRW. **Homilbat** (Insadong) ist das Premium-Haus, eine Portion für zwei kostet 22.000 KRW.

Hwajeon (Blumenpfannkuchen) erscheint nur in traditionellen Teehäusern. **Shin Old Tea House** in Insadong serviert Hwajeon mit Yuja-Tee für 18.000 KRW, Tempelatmosphäre, keine Musik, das Gegenteil von Hongdae.

Zum Abschluss der Reise hat Insadong Hanji-Papierläden, Keramik und Tees. Die U-Bahn Anguk (Linie 3) verbindet direkt mit dem Zentrum. Reservieren Sie 17-19 Uhr für den letzten Tee in einem Hanok vor dem Rückflug.

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### Was es kostet: reale 2026er 5-Tage-Tabelle

**TL;DR**: Mittelklasse-Foodie-Paar in Seoul gibt in 5 Tagen ohne Flug 2.700.000-4.500.000 KRW (1.800-3.000 EUR) aus, untergebracht im 4-Sterne-Hotel in Gangnam und mit Casual K-BBQ plus 1 Michelin. Backpacker-Niveau liegt bei 1.500.000 KRW (1.000 EUR). Luxus mit täglichen Tasting-Menüs überschreitet 8.000.000 KRW (5.400 EUR). Flug fügt 2.300-3.800 EUR fürs Paar hinzu.

Unterkunft in Seoul 2026, reale Bereiche:

- **Hongdae-Hostel Schlafsaalbett**: 25-50 USD/Nacht (33.000-67.000 KRW)
- **3-Sterne-Hotel Myeongdong**: 70-110 USD/Nacht (94.000-148.000 KRW)
- **4-Sterne-Hotel Gangnam**: 120-220 USD/Nacht (162.000-297.000 KRW)
- **5-Sterne-Hotel Cheongdam (Park Hyatt, Shilla)**: 350-700 USD/Nacht

Typische Mahlzeit pro Person:

- Hanok-Frühstück: 8.000-12.000 KRW
- Streetfood-Mittagessen: 6.000-10.000 KRW
- Restaurantmittagessen: 12.000-20.000 KRW
- Casual K-BBQ-Abendessen: 25.000-40.000 KRW
- 1-Stern Fine-Dining-Abendessen: 180.000-220.000 KRW
- 3-Sterne-Michelin-Abendessen: 280.000-320.000 KRW

Lokaler Verkehr: aufladbare T-money, 1.250 KRW für unbegrenzte Umstiege in U-Bahn und Bus für 30 Minuten. Tagesausgabe: 5.000-7.000 KRW. Taxi-Grundtarif 4.800 KRW, lohnt sich nach Mitternacht.

Wechselkurs 2026: 1 USD = 1.350 KRW, 1 EUR = 1.470 KRW. Internationale Karten an 95 % der Orte akzeptiert (Visa, Mastercard). American Express hat schwächere Abdeckung. Bargeld regiert noch im Gwangjang-Markt und an Streetfood-Ständen. Geldautomaten Global ATM (KEB Hana, Citi) berechnen 3.500 KRW plus Spread; Wise- und Revolut-Karten geben besseren Kurs.

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## Praktischer Anhang

**Dokumente vor dem Einsteigen**:
- Pass mit 6 Monaten Gültigkeit
- Genehmigtes K-ETA (PDF ausdrucken plus Handy-Kopie)
- Hotelbuchungsnachweis (selten gefragt, aber mitführen)
- Reiseversicherung mit COVID-Deckung (empfohlen, nicht verpflichtend)

**Wesentliche Apps**:
- KakaoMap oder Naver Map (Google Maps funktioniert in Korea schlecht)
- Papago (besser als Google Translate für Koreanisch)
- Catch Table (Fine-Dining-Reservierungen)
- Subway Korea (Offline-Metro-Karte)
- Mobile T-money auf Samsung-Smartphones

**Nützliche Nummern**:
- Notfall: 112 (Polizei) / 119 (Feuerwehr/Krankenwagen)
- Korea Tourism Hotline: 1330 (24h, auf Englisch)
- Deutsche Botschaft in Seoul: +82-2-748-4114

**WLAN und Daten**: Pocket-WLAN am ICN mieten (5.000 KRW/Tag) oder eine Korea SIM Card eSIM kaufen (25 USD, 5 Tage, 5 GB). KT, SK Telecom und LG U+ sind die lokalen Netzbetreiber.

**Kurze Etikette**:
1. Schuhe ausziehen in Hanok, Ryokan, Tempel und manchen Teehäusern
2. Zwei Hände beim Reichen und Empfangen von Getränken an einen Älteren
3. Nicht vordrängeln (ernsthafte soziale Folgen)
4. Nicht laut in der U-Bahn sprechen
5. Kopf neigen zum Danken (gomawoyo, kamsahamnida)
