Keine Geisha-Show. Reiner Tee, frisches Tatami, gebildete Stille. Wo Fremde empfangen werden, ohne zur Attraktion zu werden.
Keine Geisha-Show. Reiner Tee, frisches Tatami, gebildete Stille. Wo Fremde empfangen werden, ohne zur Attraktion zu werden.
Eine Machiya ist ein schmales, tiefes urbanes Holzhaus, gebaut zwischen 1600 und 1868. Rund 40.000 sind in Kyoto erhalten, der Abriss geht weiter.
Ippodo (1717) ist die absolute Tee-Referenz Kyotos — der Verkostungsraum kostet ¥1.500-3.000, keine Reservierung nötig.
Eine formelle Teezeremonie (chanoyu) dauert 45-90 Min. und kostet ¥3.500-8.000. Camellia ist der ehrliche englischsprachige Einstieg.
Grundetikette: Schuhe am Eingang ausziehen, im Seiza oder im Schneidersitz sitzen, die Schale 2x im Uhrzeigersinn drehen, in 3 Schlucken trinken, beim letzten schlürfen.
Higashiyama hat die ältesten und teuersten Machiya; Gion ist Kulisse; Nishijin und Kamigyo sind lebendige Viertel mit Stadtteil-Tee ab ¥800.
Keine Geisha-Show. Reiner Tee, frisches Tatami, gebildete Stille. Wo Fremde empfangen werden, ohne zur Attraktion zu werden.