
Emily in Paris real vs. Fiktion: Was es kostet, dort zu leben, wo sie wohnt — und warum sie es sich nicht leisten könnte
Die Place de l'Estrapade liegt im 5. Arrondissement, zwischen dem Panthéon und dem Jardin du Luxembourg. Dort wohnt Emily Cooper in einer Haussmann-Wohnung von 50 m² ohne Aufzug, mit Blick auf den Brunnen. Die Wohnung existiert (Rue des Fossés Saint-Jacques, 1). Das Café Terra Nera existiert. Was nicht existiert, ist die Rechnung: Emily verdient €36-42 Tausend brutto pro Jahr als Junior im Marketing, €2.300-2.700 netto pro Monat. Die reale Miete ihrer Wohnung liegt zwischen €2.500 und €3.500 pro Monat. Sie würde 100 % ihres Gehalts allein fürs Wohnen ausgeben. Dieser Text ist das Real-vs.-Fiktion jeder Location der Serie — Adresse, realer Preis und was man verdienen müsste, um wirklich Emilys Leben zu führen.
Curadoria Voyspark · 15. Mai · 🇫🇷 Paris

Belleville, das Paris, das nicht auf die Postkarte passt: Vietnamesen, sephardische Juden und Graffiti im 20. Arrondissement
Es gibt ein Paris, das nicht in einem Audrey-Hepburn-Film vorkommt. Es ist das Paris, das Pho für 11 € isst, Arabisch in der Bäckerei spricht, in einem Gebäude ohne Aufzug aus dem Jahr 1890 schläft und die Polizei immer noch mit dem Arbeiterklassenverachtung "les flics" nennt. Dieses Paris liegt im 20. Arrondissement, in einem Viertel namens Belleville, den Hügel hinauf zwischen den Metrostationen Belleville und Pyrénées. Ich kam 2017 dorthin auf der Suche nach einem vietnamesischen Restaurant, das mir ein algerischer Freund empfohlen hatte. Seitdem bin ich zwölfmal zurückgekehrt. Es ist der einzige Teil von Paris, in dem man noch gut für 15 € essen, Meisterwerke der Straßenkunst kostenlos sehen und auf einer Bank im Parc des Buttes-Chaumont sitzen kann, ohne ein Wort Englisch zu hören. Dies ist der Reiseführer für diejenigen, die von der Île Saint-Louis genug haben.
Curadoria Voyspark · 09. Mai · 🇫🇷 Paris

Paris in zwei Schichten: die Foodie-Route ohne Klischee für deutschsprachige Reisende
Das Foodie-Paris 2026 lebt in zwei Schichten, die sich selten kreuzen: die Tradition der jahrhundertealten Bistros und die Naturwein-Revolution. Dieser Guide führt Sie an einem Tag durch beide — wo man mittags isst wie Paris seit 1900, und wo man abends isst wie Paris heute. Geschrieben für Leser, die Berlins Natural-Wine-Szene, Wiens Beisl-Tradition oder Zürichs Spitzenküche kennen — und die jetzt verstehen wollen, warum Paris anders funktioniert.
Curadoria Voyspark · 07. Mai · 🇫🇷 Paris
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